Zielsetzung und Hintergrund

Ziel des Projektes ist es, ein webbasiertes, interaktives Managementsystem zu entwickeln, das Anwendende von der Bestandesplanung bis zur Ernte unterstützt und begleitet. Hierbei sollen die bereits auf isip.de verfügbaren, wie auch externe Entscheidungshilfen sinnvoll verknüpft sowie zusätzliche Informationsquellen genutzt werden. Die dadurch zur Verfügung gestellten, gebündelten Informationen sollen einen zeitpunktgenaueren Einsatz von Produktions- und Pflanzenschutzmitteln ermöglichen und damit einen wertvollen Beitrag zum integrierten Pflanzenschutz leisten.

Zusätzlich werden im Rahmen des Projektes Feld- sowie Laborversuch durchgeführt, die darauf abzielen, den Einfluss der Wasserverfügbarkeit auf die Krankheitsanfälligkeit und die Entwicklung des Winterweizens zu quantifizieren. Die hieraus gewonnen Erkenntnisse sollen in bereits bestehende Entscheidungshilfen einfließen.


Als Projektpartner kooperieren bei diesem Vorhaben das Kompetenzzentrum Innovative Informationssysteme (IIS) aus Bingen, das Informationssystem Integrierte Pflanzenproduktion (ISIP) e.V. und die ZEPP.


Die erste Form des elektronischen Beratungsassistenten wird für die Modellkultur Winterweizen entwickelt.

 

 

Aktueller Stand

Nach zwei Projektjahren befindet sich der elektronische Beratungsassistent nun in einer Test- und Weiterentwicklungsphase. Erste Eindrücke zum Aufbau und Umfang des Programms wurden der Öffentlichkeit bei den Innovationstage 2016 der BLE gewährt. Ebenso war das Projekt auf der 60. Deutschen Pflanzenschutztagung in Halle mit einem Poster vertreten.

Zu Beginn des Jahres 2017 werden ausgewählte Testpersonen aus Wissenschaft und Offizialberatung den Beratungsassistenten für erste Tests zur Verfügung gestellt bekommen. Auf Basis des gewonnen Feedbacks sollen enthaltene Funktionalitäten und die Nutzerführung weiter verbessert werden.

 

Screenshots der aktuellen Entwicklungsversion des elektronischen Beratungsassistenten (Stand Dez. 2016):

screenshot beta dec2016

 

 

Auch im zweiten Jahr wurden Versuche zur Krankheitsanfälligkeit von Weizenpflanzen bei unterschiedlicher Wasserversorgung im Labor sowie im Freiland durchgeführt. Aktuelle Ergebnisse aus den Versuchen wurden ebenfalls auf der Deutschen Pflanzenschutztagung in Halle vorgestellt. Auch in 2017 werden die Versuche zu dieser Fragestellung fortgeführt.

 

Impressionen zum Feldversuch:

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Stand 2015

Das erste Projektjahr diente dazu den Umfang des elektronischen Beratungsassistenten festzulegen und erste Darstellungskonzepte zu diskutieren. Neben den Outputs der Entscheidungshilfesysteme wird zusätzlich eine betriebsindividuelle Kartenansicht über die angelegten Schläge implementiert. Weitere Entscheidungshilfen, die beispielsweise die Sortenwahl erleichtern, werden derzeit konzeptioniert und diskutiert.

Es ist geplant eine Vorabversion des Beratungsassistenten auf der 60. Deutschen Pflanzenschutztagung in Halle (Saale) vorzustellen.

Der im Projekt angedachte Feldversuch, der den Einfluss unterschiedlicher Wasserversorgungen auf die Pflanzenentwicklung und das Krankheitsauftreten untersucht, konnte im ersten Jahr erfolgreich realisiert werden. Die hieraus gewonnen Daten liefern erste erfolgversprechende Ergebnisse.

 

 

 
 

Downloads

Projektposter (vorgestellt auf der Deutschen Pflanzenschutztagung in Halle 2016)

 

Laufzeit:
 01.09.2014 – 31.08.2017
Förderer:

 Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

 Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)

Projektleitung:  Dr. Benno Kleinhenz (ZEPP)
Projektpartner:

 Kompetenzzentrum Innovative Informationssysteme (IIS)

 Informationssystem Integrierte Pflanzenproduktion (ISIP) e.V.

Ansprechpartner:  Manuel Fränzke
Links:

 http://www.fisaonline.de/index.php?lang=dt&act=projects&view=details&p_id=7742