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Schadinspektor

Laufzeit:

01.08.2016 - 31.08.2019

Projektleitung:

Benno Kleinhenz

Ansprechpartner:

Bernd Meese


Entscheidungsunterstützung im Pflanzenschutz durch Schädlingserkennung mittels UAV

 20160518_Gelbrost_klein.JPG  AGROSAT_drohne_BH_klein.jpg  Schackmann_Mausschaeden_klein.jpg
 B. Breckheimer, ZEPP   B. Hoffmann, ZEPP   N. Schackmann, DLR Eifel

 

Das Ziel des Projektes Schadinspektor ist die Entwicklung eines Web-Services, mit dem anhand von Drohnen-Bildern Pflanzenschäden in Getreidekulturen erkannt und lokalisiert werden können. Dies soll zunächst am Beispiel von zwei Schaderregern umgesetzt werden, einem tierischen (Feldmaus) und einem pilzlichen (Gelbrost), die auf landwirtschaftlichen Schlägen großflächig aber zonal Schäden anrichten. Solche Schäden können einerseits mittels Drohnen (UAV) erkannt werden, andererseits kann eine teilschlagspezifische Bekämpfung sinnvoll sein. Für das Erkennen der beiden Schädlinge soll im Rahmen des Projektes Schadinspektor ein Auswerteverfahren entwickelt werden, das hochaufgelöste, von Drohnen aufgenommene VNIR Bilder (RGB-Bilder mit zusätzlichem Infrarot-Kanal) in georeferenzierte Befalls- und Applikationskarten für Gelbrost oder Feldmaus umwandelt. Solche Karten ermöglichen perspektivisch eine teilflächenspezifische Bekämpfung der Schaderreger und tragen somit zum nachhaltigen Pflanzenschutz bei gleichzeitig minimiertem ökonomischen und ökologischen Risiko bei.

 

 schematische grafik wp

Bisherige Arbeiten

In drei Regionen (Rheinhessen, Eifel, Raum Bernburg) wurden in der Anbausaison 2016/2017 rund 300 ha Ackerfläche wiederholt von den Projektpartnern Luftfotos24 und AGRO-SAT Consulting mit UAVs beflogen und hochaufgelöst mit Multispektralkameras fotografiert. Parallel zu den Befliegungen haben Mitarbeiter der ZEPP sowie des LLG Sachsen-Anhalt zahlreiche Gelbrost- und Feldmausbonituren auf den jeweiligen Untersuchungsflächen durchgeführt. Auch in der aktuellen Anbausaison (2017/2018) sind die Befliegungen und Bonituren von Gelbrostnestern und Feldmausschäden in vollem Gange.

 

Aktueller Stand

Die zusammengesetzten und georeferenzierten Luftbilder sowie die Boniturdaten wurden bislang genutzt, um Schritt für Schritt Feldmaus-spezifische Bildanalyse-Algorithmen zu entwickeln. Der bislang entwickelte Algorithmus für die automatische Identifikation von Feldmausschäden funktioniert bereits gut und soll nun prototypisch in das bestehende Angebot des ISIP e.V. integriert werden. Die Entwicklung der automatischen Erkennung von Gelbrostnestern steht noch am Anfang: Einerseits war die Anbausaison 2016/2017 durch sehr geringen Gelbrostbefall charakterisiert was zu entsprechend wenigen nutzbaren Luftbildern führte, andererseits gestaltet sich die Programmierung wegen der schlechteren spektralen und räumlichen Trennung zwischen Nestern und gesundem Bestand schwieriger als bei der Feldmaus.

       

 

Förderer/

Projektträger:

 Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

 Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung

Projektpartner:

 

 

 

 

Dienstleistungszentren ländlicher Raum R-N-H / Eifel

Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau Sachsen-Anhalt

AGRO-SAT Consulting GMBH

Luftfotos24

Informationssystem Integrierte Pflanzenproduktion (ISIP e.V.)

 

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BMEL

 

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